Gruppenbild der PAMINA-Schülerkonferenz. In der Mitte aller Teilnehmenden eine EU-Flagge.

PAMINA-Schulkonferenz-Klimaschutz: grenzüberschreitend gemeinsam handeln

Klima- und Biodiversitätsschutz kennen keine Grenzen. Unter dem Motto #paminafürsklima veranstaltete der EVTZ Eurodistrikt PAMINA am 5. und 6. Februar 2026 in Bad Bergzabern die erste PAMINA-Schulkonferenz Klimaschutz, bei der Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich grenzüberschreitend zum Thema Biodiversität arbeiteten.

Die Teilnehmenden entwickelten gemeinsam konkrete Aktionen, die den Start der dritten PAMINA-Klima-Challenge markieren und Schulen sowie Bürgerinnen und Bürger im gesamten PAMINA-Raum zur aktiven Beteiligung am Klima- und Biodiversitätsschutz aufrufen.

Klimaschutz und Biodiversität im Fokus

In der Jugendherberge Bad Bergzabern kamen 31 Schülerinnen und Schüler zur zweitägigen PAMINA-Schulkonferenz Klimaschutz zusammen, um sich im Rahmen von Workshops intensiv mit dem Thema Biodiversität auseinanderzusetzen. Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf den Ökosystemen Wald und Feuchtgebiete. Zudem stellten sie sich gegenseitig Maßnahmen vor, die sie bereits an ihren eigenen Schulen durchgeführt hatten, und griffen die Ergebnisse der beiden vorherigen PAMINA-Jugendkonferenzen Klimaschutz auf.

In deutsch-französischen Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmenden mit Unterstützung erfahrener Coaches konkrete Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz im PAMINA-Raum. Die erarbeiteten Vorschläge reichen von individuell umsetzbaren Aktionen bis hin zu größeren Initiativen, die sich gezielt an politische Entscheidungsträger richten.

Bilder: Der Abdruck ist kostenfrei, bitte nennen Sie den Autor.

Die PAMINA-Klima-Challenge

Nach der Schulkonferenz geht das Engagement in die nächste Runde: Die zweitägige Veranstaltung mündete in der Entwicklung von konkreten Aktionen, die die Grundlage für die dritte PAMINA-Klima-Challenge bilden. Bei dieser steht nun die praktische Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen im Mittelpunkt. Schulen, aber auch Einzelpersonen, sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und die Aktionen im (Schul-)Alltag umzusetzen.

Ob das Belassen von Totholz auf dem (Schul-)Gelände, die Durchführung eines Klima-Bingos, oder vieles mehr – die durchgeführten Aktionen können in wenigen Tagen und bis zum 31. Mai 2026 über die Internetseite des EVTZ Eurodistrikt PAMINA eingereicht werden. Für jede umgesetzte Maßnahme werden Punkte vergeben. Anschließend werden die Schulen aus Baden, dem Nordelsass und der Südpfalz, die bis zum Stichtag jeweils die meisten Punkte sammeln, ausgezeichnet.

Auch einzelne Teilnehmenden der PAMINA-Klima-Challenge können selbst profitieren: Im Rahmen der Challenge werden kleine, klimafreundliche Preise unter allen Mitwirkenden verlost.

Die vollständige Aktionsliste sowie weitere Informationen zur PAMINA-Klima-Challenge sind in Kürze auf der Website des EVTZ Eurodistrikt PAMINA abrufbar.

Großer Erfolg

Dietmar Seefeldt, Präsident des EVTZ Eurodistrikt PAMINA, betonte die Bedeutung des grenzüberschreitenden Austauschs:

„Der EVTZ Eurodistrikt PAMINA steht hinter der PAMINA-Schulkonferenz und dem Ansatz, junge Menschen über Grenzen hinweg zusammenzubringen. Bei der Konferenz konnte ich persönlich erleben, mit wie viel Engagement und Kreativität sich junge Französinnen und Franzosen sowie Deutsche über Fragen der Biodiversität austauschen, voneinander lernen und gemeinsam konkrete Aktionen entwickeln. Unsere Grenzregion hat Zukunft – gemeinsam stellen wir uns den Herausforderungen des Klima- und Biodiversitätsschutzes.“

Stéphanie Kochert, Vorstandsmitglied des EVTZ Eurodistrikt PAMINA, begrüßte das Engagement der Teilnehmenden und die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit:

„Die Schülerinnen und Schüler haben in diesen zwei Tagen beeindruckende, praxisnahe Aktionen entwickelt, die zeigen, wie viel Kreativität und Verantwortungsbewusstsein in der jungen Generation steckt. Sie haben konkrete Lösungen für die Herausforderungen des Klima- und Biodiversitätsschutzes entwickelt. Die Qualität ihrer Ideen gibt uns großes Vertrauen in die Zukunft.“

Wie erfolgreich das Treffen vor Ort war, bestätigte auch die Teilnehmerin Mia Hahn vom Europa-Gymnasium aus Wörth am Rhein

„Wir haben ein Gefühl dafür bekommen, was alles hinter dem Biosystem im Wald steckt. Außerdem haben wir sehr genau und intensiv überlegt, was wir für das Klima und den Erhalt der Biosysteme machen könnten. Die Exkursion und den deutsch-französischen Austausch fand ich sehr cool!“

Eine europäische Förderung macht Umsetzung möglich

Die PAMINA-Schulkonferenz-Klimaschutz und die PAMINA-Klima-Challenge werden im Rahmen des Interreg Projektes Tres’OR (Interreg VI Oberrhein) von der Europäischen Union gefördert. Bei Tres’OR handelt es sich um eine oberrheinische Bildungsinitiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, bereits im Schulalltag die Vermittlung demokratischer Werte und ein Bewusstsein für das Zusammenleben in der Oberrheinregion zu verankern.

Unter Trägerschaft des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz werden zwischen Juli 2024 und Dezember 2027 unterschiedliche Schulprojekte und Fortbildungen für Lehrkräfte durchgeführt. Im Rahmen der PAMINA-Schulkonferenz-Klimaschutz stellten die Teilnehmerinnen des Gymnasiums Bad Bergzabern auch eine andere Tres’OR Begegnung vor, an der sie wenige Wochen zuvor teilgenommen hatten: das dreitägige Klimacamp „Klimactif“.

Kontakt

EVTZ Eurodistrikt PAMINA
Yanis Ott – + 33 3 68 33 88 21 – presse@eurodistrict-pamina.eu

Katharina Schell
schell@vcrp.de
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